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Trendwende zur Reurbanisierung in Leipzig?
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Die ostdeutsche Siedlungsentwicklung wurde nach der Wiedervereinigung vor allem durch die Bevölkerungsabwanderung in die Alten Bundesländer, die nachholende Suburbanisierung und einem Einbruch der Geburtenraten infolge des demographischen Wandels geprägt. Dabei gelten sozioökonomische Ungleichheiten als ein Auslöser räumlicher Wanderungsbewegungen, die wiederum auf individuelle Wohnstandortentscheidungen zurückzuführen sind. Angesichts dieser Entwicklungen wurde in den 1990er Jahren die Thematik der schrumpfenden Städte zu einem akuten Problem der Stadtentwicklung in Ostdeutschland. In der ostdeutschen Schrumpfungslandschaft gibt es aktuell dennoch nicht nur sich entleerende Räume sondern durchaus so genannte "Stabilitätsinseln", die die Gewinner regionaler Disparitäten in den Neuen Ländern sind.Die Stadt Leipzig galt lange Zeit als typisch schrumpfende Stadt. Seit 1999 kann sie jedoch wieder neue Einwohnerzuwächse verzeichnen. In den vergangenen Jahren war Leipzig immer wieder in den nationalen Medien präsent - beispielsweise mit der Ansiedlung von Porsche und BMW, der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012, der Fußball-WM 2006 und zuletzt mit der Standortentscheidung des Logistikunternehmens DHL. Dabei ist der städtische Arbeitsmarkt nach wie vor durch eine anhaltend hohe Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Dennoch scheint Leipzig besonders attraktiv für junge Menschen zu sein, denn die Wanderungsgewinne sind vor allem auf die Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen zurückzuführen. So sind es zwar einerseits vorrangig Studenten, die in die Universitätsstadt ziehen, um eine Ausbildung zu beginnen. Andererseits entstehen jedoch mit den oben genannten Ansiedlungen Arbeitsplätze, die attraktiv für beruflich hochqualifizierte Arbeitskräfte sein könnten. Möglicherweise ist diese Entwicklung der Beginn einer Reurbanisierung, die neue Chancen, aber auch Risiken, für die Leipziger Stadtentwicklung mit sich bringt.In der vorliegenden Arbeit werden die aktuellen Wanderungszuwächse untersucht, um der Frage nachzugehen, welche Bevölkerungsgruppen an dieser Entwicklung beteiligt sind sowie welche Gründe diese für ihre urbane Wohnstandortentscheidung hatten. Ausgehend von der empirischen Analyse wird erforscht ob der Prozess der städtischen Wiederbevölkerung möglicherweise Potenziale für eine neue Phase der Reurbanisierung initiieren könnte.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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EXPO 2000 - eine Einzelfallstudie
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Städte hochentwickelter Industriestaaten stehen heute vor neuen Aufgaben und Zielen. Zum einen müssen die Folgen des Modernisierungsprozesses bearbeitet werden, wie zum Beispiel Bevölkerungsverlust, Arbeitslosigkeit, und geringe Investitionstätigkeit der Unternehmen usw. Zum anderen stehen sie vor neuen Herausforderung wie den Prozessen der Globalisierung und Europäisierung, wodurch der Konkurrenzdruck zwischen den Städten international ansteigt. Hierbei sind die Erhaltung und der Ausbau von Standortfaktoren von grosser Bedeutung. Seit den 60er Jahren, nach der Nachkriegsprosperität, befinden sich die westdeutschen Städte in einem strukturellen Wandel. Es kommt darauf an, wie die Städte den strukturellen Wandel bewältigen, das heisst, wie sie ihre Defizite beseitigen und neue Chancen und Herausforderungen nutzen. Dies hängt ganz von der Innovationsfähigkeit der Städte ab. Um sich neuen Herausforderungen zu stellen und neue Aufgaben unter veränderten Rahmenbedingungen, wie beispielsweise der Globalisierung bearbeiten zu können, sehen die Städte der Industrienationen einen möglichen neuen Lösungsansatz im Nachhaltigkeitsziel, dem sich Hannover, wie verschiedene andere Städte, verpflichtet hat. Mit dieser Arbeit soll untersucht werden, ob die EXPO 2000 ein Impulsgeber zur Erreichung der stadtentwicklungspolitischen Leitbilder der Stadt Hannover im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung sein kann. Im Lagebericht der Stadt Hannover 1998 werden folgende stadtentwicklungspolitische Leitlinien benannt: Hannover soll als Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarktzentrum gestärkt werden. Die gesellschaftliche Stabilität soll durch die Stärkung Hannovers als sozialer Lebensraum und Ort kultureller Vielfalt gesichert werden. Die ökologischen Grundlagen als Basis für eine hohe Lebensqualität der Stadt soll erhalten werden. Um die Leitziele im Rahmen einer nachhaltige Stadtentwicklung zu erreichen, gibt es verschiedene innovative Strategien. Eine davon sieht die Stadt Hannover in der Nutzung der EXPO-Chancen. Bevor man aber die gegebenen Chancen nutzen kann, sollten im Vorfeld eventuell eintretende Wirkungen der EXPO auf die städtische Situation bekannt sein. Im Zusammenhang mit der EXPO werden verschiedene Projekte realisiert. Auf einige der Projekte soll in dieser Arbeit eingegangen werden. Dabei werden die Projekte kurz vorgestellt und im Anschluss die jeweils zu erwartenden Wirkungen auf die wirtschaftliche, soziale und [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.08.2020
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Die Veddel
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Inhaltsangabe:Einleitung: Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels von einer industrie- zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft sehen sich Grossstädte mit der Problematik sozialräumlicher Polarisierung konfrontiert. Ehemalige industrienahe Arbeiterviertel entwickelten sich durch den Wegfall von Arbeitsplätzen im sekundären Sektor zu Quartieren, die heute von Armut geprägt sind. Die so benachteiligten Stadtgebiete sind geprägt von struktureller Arbeitslosigkeit, einem hohen Anteil von Empfängern staatlicher Transferleistungen, einem niedrigen Bildungs- und Ausbildungsniveau gerade der jungen Bevölkerung und einer Konzentration von Familien ausländischer Herkunft. Desinvestitionen in Infrastruktur und Bausubstanz führen zudem zu einer Verschlechterung der Standortqualitäten solcher Wohngebiete, wodurch die Abwärtsbewegung der Lebensbedingungen noch beschleunigt wird. Zusammen mit einem meist negativ gefärbten Quartiersimage wirken diese Aspekte für die Bewohner benachteiligter Wohngebiete zusätzlich ausgrenzend. Besser situierte Bewohner reagieren auf diese Entwicklung mit Abwanderung. Wer neu zuwandert, kann sich meist eine Wohnung in anderen Stadtgebieten nicht leisten. Durch die einseitige soziale Prägung ist eine Verbesserung der Bedingungen durch eine endogene Entwicklung der Quartiere nicht zu erwarten. Die Ausgrenzungsproblematik in Städten wird in den Disziplinen Stadtgeographie und Stadtsoziologie vielfältig diskutiert. Dem gesteigerten Bedarf an staatlicher Unterstützung stehen sich dezimierende Finanzhaushalte gegenüber. Das Bund-Länder-Programm ¿Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf ¿ die Soziale Stadt¿ (kurz: ¿Soziale Stadt¿) versucht über einen Ansatz integrierter Stadtentwicklung den neuen Anforderungen staatlichen Handelns gerecht zu werden, indem es ressortübergreifend und gebietsbezogen Mittel bündelt, die dazu eingesetzt werden sollen, endogene Potenziale in benachteiligten Stadtteilen aufzuspüren und diese wieder handlungsfähig zu machen. Auch der Hamburger Stadtteil Veddel hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem benachteiligten Quartier entwickelt. Seit Ende der 1970er Jahre wurde über Wohnungsmodernisierungen und Massnahmen zur Wohnumfeldverbesserung bereits versucht, einer weiteren Abwärtsbewegung entgegen zu wirken. Die soziale Entmischung konnte darüber nicht unterbrochen werden. Zum 01. November 2002 wurde die Veddel daher zum Fördergebiet der ¿Sozialen Stadt¿. Die Förderung lief zum [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.08.2020
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Informelle Siedlungen in der Kapstaedter Region
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Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung, Note: 1,3, HafenCity Universität Hamburg (Städtebau und Quartiersentwicklung), Sprache: Deutsch, Abstract: Über 6,5 Mrd. Menschen leben aktuellen Statistiken zugrunde auf der Welt, dessen Population in den kommenden Jahrzehnten auf 8 Mrd. prognostiziert wird. Diese Entwicklungstendenz und der zunehmende Verstädterungsprozess bringen neue räumlich urbane Konzentrationsformen hervor und stellen dadurch die Städte der Entwicklungsländer vor stetig grösser werdende Herausforderungen. Insbesondere zeigen viele Länder des afrikanischen Kontinents starke Verstädterungstendenzen, die mit einem enormen städtischen Bevölkerungswachstum einhergehen. Bereits heute prägen starke Gegensätze das Bild dieser Grossstädte, denn die mit dem Verstädterungsprozess verbundenen Probleme, wie die der fehlenden Stadtentwicklung, der Mangel an Wohnraum, hoher Grad an Arbeitslosigkeit, starke soziale Unterschiede sowie der daraus teilweise resultierenden räumlichen Segregation bringen zunehmend informelle Siedlungen hervor. Informelle Siedlungen südafrikanischer Städte weisen aufgrund der Heterogenität der Bevölkerungsgruppen in Bezug auf dessen Kultur und Rassenzugehörigkeit und durch die ab 1948 gesetzliche Verankerung der Rassentrennung in der Apartheidspolitik einen ganz anderen Charakter auf, als die anderer Stadttypen. Die mit dem Umbau gezielt erzeugte räumliche Fragmentierung und soziale Segregation führte sowohl ökonomisch, ökologisch als auch sozial zu höchst uneffizienten Stadtstrukturen. Die in der Zeit der Apartheid entstandenen Siedlungen haben in den letzten Jahrzehnten immense Ausmasse in der Bevölkerungszahl und -dichte angenommen, so dass das Wohnraumdefizit heute ein weit grösseres Problem darstellt als noch vor einem Jahrzehnt. Neben den Apartheidsiedlungen haben sich zahlreiche illegale Wohnkomplexe gebildet. Ohne jegliche Infrastruktur sowie grundlegende Erschliessung breiten sich räumliche und soziale Probleme immer weiter aus und verschlechtern zusehends auch die umliegenden Siedlungen. Mit der Betrachtung und Aufarbeitung dieser Massnahmen verfolgt die Arbeit neue Strategien und mögliche Konzepte für eine funktionierende und nachhaltige Entwicklung informeller Siedlungen anhand des Fallbeispiels Guguletu, einem Township im Capeflat der Kapstädter Region. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, mit Hilfe welcher städtebaulicher Konzepte und Strategien neue effiziente Siedlungsstrukturen geschaffen werden können, die im nachhinein aufgegriffen und weiter entwickelt werden sollen, ohne jedoch die schon bestehende Armut und soziale Problematik weiter zu verstärken.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.08.2020
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Die Veddel: Stadtgeografische Analyse eines Ham...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels von einer industrie- zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft sehen sich Grossstädte mit der Problematik sozialräumlicher Polarisierung konfrontiert. Benachteiligte Stadtgebiete sind geprägt von struktureller Arbeitslosigkeit, einem hohen Anteil von Empfängern staatlicher Transferleistungen, einem niedrigen Bildungs- und Ausbildungsniveau gerade der jungen Bevölkerung und einer Konzentration von Familien ausländischer Herkunft. Desinvestitionen in Infrastruktur und Bausubstanz führen zudem zu einer Verschlechterung der Standortqualitäten solcher Wohngebiete, wodurch die Abwärtsbewegung der Lebensbedingungen noch beschleunigt wird. Zusammen mit einem meist negativ gefärbten Quartiersimage wirken diese Aspekte für die Bewohner benachteiligter Wohngebiete zusätzlich ausgrenzend. Durch die einseitige soziale Prägung ist eine Verbesserung der Bedingungen durch eine endogene Entwicklung der Quartiere nicht zu erwarten. Das Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt' (kurz: 'Soziale Stadt') versucht über einen Ansatz integrierter Stadtentwicklung ressortübergreifend und gebietsbezogen Mittel zu bündeln, die dazu eingesetzt werden sollen, endogene Potenziale in benachteiligten Stadtteilen aufzuspüren und diese wieder handlungsfähig zu machen. Auch der Hamburger Stadtteil Veddel hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem benachteiligten Quartier entwickelt. Seit Ende der 1970er Jahre wurde über Wohnungsmodernisierungen und Massnahmen zur Wohnumfeldverbesserung bereits versucht, einer weiteren Abwärtsbewegung entgegen zu wirken, die soziale Entmischung konnte aber nicht unterbrochen werden. Vom 01. November 2002 bis zum 31. Dezember 2007 war die Veddel daher ein Fördergebiet der 'Sozialen Stadt'. Die vorliegende Arbeit evaluiert die Wirkung des Programms anhand des zentralen Handlungsfelds 'Bürgermitwirkung und Stadtteilleben'. Anhand einer mehrstufigen, ergebnisoffenen Analyse soll überprüft werden, ob mit den Vorgaben und Massnahmen des Bund-Länder-Programms für das Untersuchungsgebiet eine Verbesserung herbeigeführt werden konnte. Ebenso soll anhand der Datenauswertung abgeleitet werden, welche Problemfelder die Wirksamkeit negativ beeinflusst haben. Die Arbeit schliesst mit Handlungsempfehlungen für einen künftigen Umgang mit den Elementen des untersuchten Handlungsfelds.

Anbieter: Orell Fuessli CH
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EXPO 2000 - eine Einzelfallstudie
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Städte hochentwickelter Industriestaaten stehen heute vor neuen Aufgaben und Zielen. Zum einen müssen die Folgen des Modernisierungsprozesses bearbeitet werden, wie zum Beispiel Bevölkerungsverlust, Arbeitslosigkeit, und geringe Investitionstätigkeit der Unternehmen usw. Zum anderen stehen sie vor neuen Herausforderung wie den Prozessen der Globalisierung und Europäisierung, wodurch der Konkurrenzdruck zwischen den Städten international ansteigt. Hierbei sind die Erhaltung und der Ausbau von Standortfaktoren von großer Bedeutung. Seit den 60er Jahren, nach der Nachkriegsprosperität, befinden sich die westdeutschen Städte in einem strukturellen Wandel. Es kommt darauf an, wie die Städte den strukturellen Wandel bewältigen, das heißt, wie sie ihre Defizite beseitigen und neue Chancen und Herausforderungen nutzen. Dies hängt ganz von der Innovationsfähigkeit der Städte ab. Um sich neuen Herausforderungen zu stellen und neue Aufgaben unter veränderten Rahmenbedingungen, wie beispielsweise der Globalisierung bearbeiten zu können, sehen die Städte der Industrienationen einen möglichen neuen Lösungsansatz im Nachhaltigkeitsziel, dem sich Hannover, wie verschiedene andere Städte, verpflichtet hat. Mit dieser Arbeit soll untersucht werden, ob die EXPO 2000 ein Impulsgeber zur Erreichung der stadtentwicklungspolitischen Leitbilder der Stadt Hannover im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung sein kann. Im Lagebericht der Stadt Hannover 1998 werden folgende stadtentwicklungspolitische Leitlinien benannt: Hannover soll als Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarktzentrum gestärkt werden. Die gesellschaftliche Stabilität soll durch die Stärkung Hannovers als sozialer Lebensraum und Ort kultureller Vielfalt gesichert werden. Die ökologischen Grundlagen als Basis für eine hohe Lebensqualität der Stadt soll erhalten werden. Um die Leitziele im Rahmen einer nachhaltige Stadtentwicklung zu erreichen, gibt es verschiedene innovative Strategien. Eine davon sieht die Stadt Hannover in der Nutzung der EXPO-Chancen. Bevor man aber die gegebenen Chancen nutzen kann, sollten im Vorfeld eventuell eintretende Wirkungen der EXPO auf die städtische Situation bekannt sein. Im Zusammenhang mit der EXPO werden verschiedene Projekte realisiert. Auf einige der Projekte soll in dieser Arbeit eingegangen werden. Dabei werden die Projekte kurz vorgestellt und im Anschluß die jeweils zu erwartenden Wirkungen auf die wirtschaftliche, soziale und [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.08.2020
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Die Veddel
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Inhaltsangabe:Einleitung: Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels von einer industrie- zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft sehen sich Großstädte mit der Problematik sozialräumlicher Polarisierung konfrontiert. Ehemalige industrienahe Arbeiterviertel entwickelten sich durch den Wegfall von Arbeitsplätzen im sekundären Sektor zu Quartieren, die heute von Armut geprägt sind. Die so benachteiligten Stadtgebiete sind geprägt von struktureller Arbeitslosigkeit, einem hohen Anteil von Empfängern staatlicher Transferleistungen, einem niedrigen Bildungs- und Ausbildungsniveau gerade der jungen Bevölkerung und einer Konzentration von Familien ausländischer Herkunft. Desinvestitionen in Infrastruktur und Bausubstanz führen zudem zu einer Verschlechterung der Standortqualitäten solcher Wohngebiete, wodurch die Abwärtsbewegung der Lebensbedingungen noch beschleunigt wird. Zusammen mit einem meist negativ gefärbten Quartiersimage wirken diese Aspekte für die Bewohner benachteiligter Wohngebiete zusätzlich ausgrenzend. Besser situierte Bewohner reagieren auf diese Entwicklung mit Abwanderung. Wer neu zuwandert, kann sich meist eine Wohnung in anderen Stadtgebieten nicht leisten. Durch die einseitige soziale Prägung ist eine Verbesserung der Bedingungen durch eine endogene Entwicklung der Quartiere nicht zu erwarten. Die Ausgrenzungsproblematik in Städten wird in den Disziplinen Stadtgeographie und Stadtsoziologie vielfältig diskutiert. Dem gesteigerten Bedarf an staatlicher Unterstützung stehen sich dezimierende Finanzhaushalte gegenüber. Das Bund-Länder-Programm ¿Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf ¿ die Soziale Stadt¿ (kurz: ¿Soziale Stadt¿) versucht über einen Ansatz integrierter Stadtentwicklung den neuen Anforderungen staatlichen Handelns gerecht zu werden, indem es ressortübergreifend und gebietsbezogen Mittel bündelt, die dazu eingesetzt werden sollen, endogene Potenziale in benachteiligten Stadtteilen aufzuspüren und diese wieder handlungsfähig zu machen. Auch der Hamburger Stadtteil Veddel hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem benachteiligten Quartier entwickelt. Seit Ende der 1970er Jahre wurde über Wohnungsmodernisierungen und Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung bereits versucht, einer weiteren Abwärtsbewegung entgegen zu wirken. Die soziale Entmischung konnte darüber nicht unterbrochen werden. Zum 01. November 2002 wurde die Veddel daher zum Fördergebiet der ¿Sozialen Stadt¿. Die Förderung lief zum [...]

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Informelle Siedlungen in der Kapstaedter Region
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Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung, Note: 1,3, HafenCity Universität Hamburg (Städtebau und Quartiersentwicklung), Sprache: Deutsch, Abstract: Über 6,5 Mrd. Menschen leben aktuellen Statistiken zugrunde auf der Welt, dessen Population in den kommenden Jahrzehnten auf 8 Mrd. prognostiziert wird. Diese Entwicklungstendenz und der zunehmende Verstädterungsprozeß bringen neue räumlich urbane Konzentrationsformen hervor und stellen dadurch die Städte der Entwicklungsländer vor stetig größer werdende Herausforderungen. Insbesondere zeigen viele Länder des afrikanischen Kontinents starke Verstädterungstendenzen, die mit einem enormen städtischen Bevölkerungswachstum einhergehen. Bereits heute prägen starke Gegensätze das Bild dieser Großstädte, denn die mit dem Verstädterungsprozess verbundenen Probleme, wie die der fehlenden Stadtentwicklung, der Mangel an Wohnraum, hoher Grad an Arbeitslosigkeit, starke soziale Unterschiede sowie der daraus teilweise resultierenden räumlichen Segregation bringen zunehmend informelle Siedlungen hervor. Informelle Siedlungen südafrikanischer Städte weisen aufgrund der Heterogenität der Bevölkerungsgruppen in Bezug auf dessen Kultur und Rassenzugehörigkeit und durch die ab 1948 gesetzliche Verankerung der Rassentrennung in der Apartheidspolitik einen ganz anderen Charakter auf, als die anderer Stadttypen. Die mit dem Umbau gezielt erzeugte räumliche Fragmentierung und soziale Segregation führte sowohl ökonomisch, ökologisch als auch sozial zu höchst uneffizienten Stadtstrukturen. Die in der Zeit der Apartheid entstandenen Siedlungen haben in den letzten Jahrzehnten immense Ausmaße in der Bevölkerungszahl und -dichte angenommen, so dass das Wohnraumdefizit heute ein weit größeres Problem darstellt als noch vor einem Jahrzehnt. Neben den Apartheidsiedlungen haben sich zahlreiche illegale Wohnkomplexe gebildet. Ohne jegliche Infrastruktur sowie grundlegende Erschließung breiten sich räumliche und soziale Probleme immer weiter aus und verschlechtern zusehends auch die umliegenden Siedlungen. Mit der Betrachtung und Aufarbeitung dieser Maßnahmen verfolgt die Arbeit neue Strategien und mögliche Konzepte für eine funktionierende und nachhaltige Entwicklung informeller Siedlungen anhand des Fallbeispiels Guguletu, einem Township im Capeflat der Kapstädter Region. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, mit Hilfe welcher städtebaulicher Konzepte und Strategien neue effiziente Siedlungsstrukturen geschaffen werden können, die im nachhinein aufgegriffen und weiter entwickelt werden sollen, ohne jedoch die schon bestehende Armut und soziale Problematik weiter zu verstärken.

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Die Veddel: Stadtgeografische Analyse eines Ham...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels von einer industrie- zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft sehen sich Großstädte mit der Problematik sozialräumlicher Polarisierung konfrontiert. Benachteiligte Stadtgebiete sind geprägt von struktureller Arbeitslosigkeit, einem hohen Anteil von Empfängern staatlicher Transferleistungen, einem niedrigen Bildungs- und Ausbildungsniveau gerade der jungen Bevölkerung und einer Konzentration von Familien ausländischer Herkunft. Desinvestitionen in Infrastruktur und Bausubstanz führen zudem zu einer Verschlechterung der Standortqualitäten solcher Wohngebiete, wodurch die Abwärtsbewegung der Lebensbedingungen noch beschleunigt wird. Zusammen mit einem meist negativ gefärbten Quartiersimage wirken diese Aspekte für die Bewohner benachteiligter Wohngebiete zusätzlich ausgrenzend. Durch die einseitige soziale Prägung ist eine Verbesserung der Bedingungen durch eine endogene Entwicklung der Quartiere nicht zu erwarten. Das Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt' (kurz: 'Soziale Stadt') versucht über einen Ansatz integrierter Stadtentwicklung ressortübergreifend und gebietsbezogen Mittel zu bündeln, die dazu eingesetzt werden sollen, endogene Potenziale in benachteiligten Stadtteilen aufzuspüren und diese wieder handlungsfähig zu machen. Auch der Hamburger Stadtteil Veddel hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem benachteiligten Quartier entwickelt. Seit Ende der 1970er Jahre wurde über Wohnungsmodernisierungen und Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung bereits versucht, einer weiteren Abwärtsbewegung entgegen zu wirken, die soziale Entmischung konnte aber nicht unterbrochen werden. Vom 01. November 2002 bis zum 31. Dezember 2007 war die Veddel daher ein Fördergebiet der 'Sozialen Stadt'. Die vorliegende Arbeit evaluiert die Wirkung des Programms anhand des zentralen Handlungsfelds 'Bürgermitwirkung und Stadtteilleben'. Anhand einer mehrstufigen, ergebnisoffenen Analyse soll überprüft werden, ob mit den Vorgaben und Maßnahmen des Bund-Länder-Programms für das Untersuchungsgebiet eine Verbesserung herbeigeführt werden konnte. Ebenso soll anhand der Datenauswertung abgeleitet werden, welche Problemfelder die Wirksamkeit negativ beeinflusst haben. Die Arbeit schließt mit Handlungsempfehlungen für einen künftigen Umgang mit den Elementen des untersuchten Handlungsfelds.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.08.2020
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